Naturorientierte Hufbearbeitung


Als ausgebildeter Hufbearbeiter arbeite ich nach NHC und dem F-Balance-Konzept.

 

Bei der F-Balance werden stets die natürlichen Grenzen des Hufes sowie dessen longitudinale Flexibilität berücksichtigt. Diese meint die Beweglichkeit in proximodistaler (= körpernah-körperfern) Richtung der beiden Hufhälften gegeneinander. Beide Aspekte gehören zum Pferd, sind kein Produkt irgendeiner Theorie. Jeder Huf ist einmalig und wird in seiner Einmaligkeit berücksichtigt, ohne ihn in ein Schema pressen zu wollen, das nicht zu ihm passt. Unsere persönlichen Wünsche und überlieferten Vorstellungen in Bezug darauf, wie ein Huf idealerweise auszusehen hat, müssen dabei zurückgestellt werden.

 

Es geht bei der Hufbearbeitung nach F-Balance also schlicht darum, die naturgegebenen Besonderheiten des jeweiligen Hufes zu berücksichtigen (was leider meistens nicht gemacht wird). Jeder Huf liefert alle für eine optimale Bearbeitung notwendigen Informationen. Diese sind mit etwas Übung sichtbar, messbar und reproduzierbar. Theorien, welcher Art auch immer, sind somit überflüssig und nicht mehr zeitgemäß. Das Ergebnis ist eine für diesen Huf optimale Bearbeitung, die das bestmögliche sowohl mediolaterale (innen-außen) als auch dorsopalmare bzw. -plantare (hinten-vorne) Gleichgewicht erzielt.

 

Das Ziel meiner Hufbearbeitung ist es, die Hufe Ihres Pferdes so zu gestalten, dass sie dem Zustand, den genau diese Hufe in der Wildnis, also in der von Natur aus vorgesehenen Umgebung, haben würden, so nahe wie möglich kommen. Nur dann - sofern auch alle anderen Faktoren, wie etwa Haltung, Ernährung und Bewegung, stimmen und keine irreversiblen Schäden vorliegen - kann eine weitgehend störungsfreie Funktion und somit ein angenehmes Pferdeleben wieder hergestellt oder erhalten und gewährleistet werden.

(Collage: Mario Brenzel)


 

Bitte beachten Sie: Ich beschlage keine Hufe (permanenter Hufschutz), sondern bearbeite sie im o.g. Sinne, damit die Pferde - im Idealfall - auch ohne permanenten Hufschutz gut leben können. Ein temporärer Hufschutz (z.B. Hufschuhe) ist jedoch in manchen Fällen sinnvoll und sollte dann auch genutzt werden.

 

Sie können mich ganz einfach kontaktieren:

Wenn Sie mir vorab Fotos der Hufe Ihres Pferdes schicken möchten, dann können Sie das gerne tun. Damit Huffotos aussagefähig werden, sind jedoch einige Regeln zu beachten. Diese finden Sie hier (bitte klicken). Auch wenn Sie nur für sich selbst gute Huffotos machen möchten, kann diese Anleitung sehr hilfreich sein.

 

Begrüßung des Pferdes

(Foto: Robert Rademacher)

Meistens geht es recht entspannt zu: Gespräch mit dem Hund!

Eselhufe sind anders als Pferdehufe; das muss berücksichtigt werden!


Huf eines Shire-Horse HL (links vor, rechts nach der Bearbeitung), Ansicht von dorsal

Huf eines Shire-Horse, HL (links vor, rechts nach der Bearbeitung), Ansicht von plantar